28 Oktober, 2016

Hamburg: Radverkehrsführungen entlang der Barmbeker Straße sollen überholt werden

Hamburg: Cycle tracks along Barmbeker Straße going to be adapted for better cycling


Barmbeker Straße 86, Wildparken auf dem "Radweg" - © Stefan Warda


Zehn Jahre nach Erneuerung der benutzungspflichtigen "Radwege" entlang der Barmbeker Straße will das örtliche zuständige Polizeikommissariat endlich für eine Benutzbarkeit sorgen - zumindest abschnittsweise. Anlaß der geplanten Maßnahmen, die in der Bezirksversammlung vorgestellt wurden, war die Klage eines Bürgers gegen die immer noch angeordnete Radwegbenutzungspflicht für die teilweise dauerhaft unbenutzbaren "Radwege". Aus Sicht der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde dienen die beabsichtigten Maßnahmen "zur Aufrechterhaltung / Verdeutlichung der Radwegbenutzungspflicht". Ursprünglich war jedoch schon der Umbau der "Radwege" vor zehn Jahren vorgenommen worden, damit die "Radwege" die Mindestkriterien für die Anordnung einer Radwegbenutzungspflicht erfüllen würden.

Wegen der Klage sahen sich die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde, die Verkehrsdirektion und als Straßenbaubehörde das Bezirksamt Nord genötigt, eine Verkehrsschau auf den Radverkehrsanlagen der Barmbeker Straße durchzuführen - ein in Hamburg sehr seltenes Ereignis.

Als Ergebnis dieser Verkehrsschau sollen demnächst alle Furten im Verlauf der Radwege entlang der Barmbeker Straße rot eingefärbt werden.

Der nahezu täglich unbenutzbare "Radweg"-Abschnitt bei der Tankstelle zwischen Wiesendamm und den Sportplätzen soll endlich gegen Wildparken abgeriegelt werden.

Hinter der südöstlichen Einfahrt zur Esso-Tankstelle bis zum gebotenen Gehwegparkbereich parken immer wieder verbotswidrig Pkw und Leicht-Lkw. Diese blockieren den Radweg ganz oder teilweise, so dass die Radfahrerauf den Gehwegbereich ausweichen müssen. Dies ist in einem Bereich mit Radwegbenutzungspflicht und in einem direkten Schul- und Sportstättenumfeld Gefahren erzeugend. Repressive Überwachungsmaßnahmen konnten bisher keine Besserung herbeiführen. Bei der Besichtigung wurde auch festgestellt, dass in diesem Bereich Krad- und Fahrradstellflächen fehlen. Allein am Tag der Begehung standen dort vier Motorroller im direkten Umfeld der Tankstelle. Einvernehmlich wurde festgestellt, dass Krad- und Fahrradstellflächen dafür geeignet sind, dass bisher missbräuchlich durch parkende Pkw/Lkw genutzte Nebenflächen, die den Radverkehr beeinträchtigen, sozialadäquat genutzt werden können.

Im Bereich Barmbeker Straße 79-81 sollen Poller eingebaut werden, damit das Wildparken auf den Rad- und Gehwegflächen verhindert wird.

Leider sollen keinerlei Maßnahmen getroffen werden, die das Wildparken auf dem benutzungspflichtigem "Radweg" zwischen Jarrestraße und Semperstraße verhindern, obwohl dies nicht mit der Anordnung einer Radwegbenutzungspflicht vereinbar ist. Der "Radweg" ist dort ohnehin nur 1,25 Meter breit und genügt dadurch schon nicht den Anforderungen an eine Radwegbenutzungspflicht. Die Radwegbenutzungspflicht soll dort also nicht aufrechterhalten werden, weil die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde und die anderen bei der Verkehrsschau beteiligten Parteien Stehzeuge wichtiger erachten als die Einhaltung der Straßenverkehrs-Ordnung bzw. die Sicherheitsbelange des Radverkehrs.


Barmbeker Straße: Dieser Fakeradwegabschnitt soll unberührt bleiben
© Stefan Warda

© Stefan Warda



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23 Oktober, 2016

Arbeitsprogramm für den Veloroutenausbau: Auch die Weidenallee soll für die Veloroute 2 umgebaut werden

Program for cycle route improvements: Weidenallee also going to have a redesign
Aktualisiert um 17:05 Uhr

Veloroute 2, Weidenallee - © Stefan Warda


Wie vor zwei Wochen berichtet will der Senat rund 29 Millionen Euro für den Um- und Ausbau der Hamburger Velorouten verwenden. Zusätzlich zu den erwähnten Maßnahmen soll auch die Veloroute 2 zwischen Schanzenstraße und Weidenstieg über die beiden großen Kreuzungen Altonaer Straße / Kleiner Schäferkamp und Fruchtallee / Schäferkampsallee und im Verlauf der Weidenallee umgestaltet werden.


Veloroute 2, Weidenallee - © Stefan Warda


In der Weidenallee werden mit dem Umbau vermutlich die noch vorhandenen nur ein Meter schmalen "Radwege" entfernt, auf denen es zu erheblichen Konflikten mit Fußgängern und Geisterradlern kommt. Neben den zahlreichen Sondernutzungen durch Außengastronomien bleibt oftmals weniger als 1,5 Meter Nettogehwegbreite für den Fußgängerverkehr übrig. Zum Teil grenzen die Außengastronomien unmittelbar an den schmalen "Radweg". Die Weidenallee bot bislang mit die besten Außengastronomieplätze direkt an einem Radweg - das wird vorbei sein. Der Umbau soll zum 1. Januar nächsten Jahres beginnen.


Veloroute 2, Weidenallee - © Stefan Warda


Der Antwort des Senats auf eine schriftliche kleine Anfrage ist zu entnehmen, dass Radfahrern in der Weidenallee nach dem Umbau Schutzstreifen angeboten werden sollen. Besonders begrüßenswert ist der Umbau der Kreuzung zwischen Weidenstieg und Weidenallee, da die Radverkehrsführung im Verlauf der Veloroute 2 relativ unklar ist und daher zu regelwidrigem Verhalten führt. Ohne Regelverstoß kann bislang dem Verlauf der Veloroute an der Kreuzung nicht gefolgt werden, wenn nicht ein abweichender erheblicher Umweg bis über die Kreuzung Fruchtallee / Eppendorfer Weg gefahren wird. Die Wegweisung für die bereits eingerichtete Veloroute empfiehlt Radfahrern derzeit Wege, die nicht StVO-konform sind. Eigentlich sollte so etwas nicht die Bezeichnung "Veloroute" erhalten. Anders ausgedrückt: Für die Veloroute 2 würde bislang lediglich die Wegweisung angebracht, die Infrastruktur wurde nie für die Veloroute angepasst.


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Hamburg: Bauarbeiten in der Neuen Großen Bergstraße führen zu Umwegen für Radfahrer

Hamburg: Constructions along Neue Große Bergstraße call for detours


Große Bergstraße / Goethestraße, Wochenmarkt - © Stefan Warda


Radfahrer haben es in Altona derzeit nicht besonders einfach. Neben den Unregelmäßigkeiten an der Baustelle am Lessingtunnel und der Julius-Leber-Straße (derzeit nur Einbahnstraße Richtung Westen, Richtung Osten Umweg über Goetheallee), der Unterbrechung der geplanten Veloroute 1 in der Chemnitzstraße zwischen Hospitalstraße und Warnholtzstraße wegen einer Baustelle und des neuen Radfahrverbots am Paul-Nevermann-Platz, der Ottenser Hauptstraße, der Altonaer Poststraße und der Neuen Großen Bergstraße wirken sich die Bauarbeiten in der Neuen Großen Bergstraße auch auf die Große Bergstraße zwischen Goethestraße und Max-Brauer-Allee aus. Da wegen der Erneuerung des Bodenbelags der Fußgängerzone in der Neuen Großen Bergstraße der Wochenmarkt in die Große Bergstraße verlegt wird, ist dieser Straßenteil mittwochs und samstags für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Radfahrer zwischen St. Pauli und Altona müssen dann großräumig ausweichen, z.B. auf die Jessenstraße und Ehrenbergstraße oder die Königstraße.


Große Bergstraße / Max-Brauer-Allee, Wochenmarkt - © Stefan Warda


Baustellen und andere Hindernisse zwischen Altona / Ottensen und St. Pauli




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22 Oktober, 2016

Vier Beispiele, warum Hamburg noch weit von einer Fahrradstadt entfernt ist

Four examples: Why Hamburg is far away from being city for cyclists


Kieler Straße, benutzungspflichtiger "Radweg" - © Christian Hinkelmann


Von Christian Hinkelmann
Zugewucherte und blockierte Radwege, Slalomfahrten, Schotterpisten: Radfahren in Hamburg ist oft kein Vergnügen. Vier Beispiele und was die Behörden dazu sagen.

Hamburg will Fahrradstadt werden und den Radverkehrsanteil in den nächsten zehn Jahren verdoppeln.

Doch bis dahin ist es noch ein weiter und steiniger Weg.

Wie weit – das vermitteln diese vier exemplarischen Bilder aus verschiedenen Hamburger Stadtteilen. Sie zeigen, wie unzureichend die Radverkehrs-Infrastruktur vielerorts noch ist.

Wir haben die zuständigen Behörden nach den Gründen dazu befragt.

Der gesamte Bericht ist bei NahverkehrHAMBURG zu lesen.


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Hamburg: Situation am Graumannsweg ist wegen häufiger Regelverstösse äußerst gefährlich

Hamburg: Situation with overtaking car drivers at Graumannsweg extremely dangerous


Graumannsweg, stadteinwärts - © Stefan Warda


Der Umbau des Graumannswegs zwischen Kuhmühle und Papenhuder Straße war sicherlich gut gemeint. Die zahlreichen Wildfahrer hatten die Planer wohl nicht vorausgesehen.


Graumannsweg, stadteinwärts - © Stefan Warda

Graumannsweg, stadteinwärts mit entgegenkommendem Wildfahrer - © Stefan Warda


Im März 2015 wurde im Graumannsweg, der bis dahn eine reine Einbahnstraße war, für den Radgegenverkehr ein Radfahrstreifen angelegt. Für den Fahrverkehr in Richtung stadtauswärts bleibt seitdem nur ein Fahrstreifen übrig, den sich MIV und Radfahrer teilen müssen. Autofahrer scheinen diese neue Situation offenbar immer noch nicht begriffen zu haben. Denn leider können nahezu jederzeit Autofahrer, die als Geisterfahrer auf dem Radfahrstreifen unterwegs sind, beobachtet werden. Diese Geisterfahrer überholen großzügig Radfahrer in gleicher Richtung und nutzen dazu den Radfahrstreifen der Gegenrichtung, der mit einer überbreiten, durchgezogenen Linie abgetrennt ist. Dieser Breitstrich erlaubt eindeutig kein Überfahren zum Überholen. Autofahrer lassen offenbar vollkommen außer Acht, dass ihnen Radfahrer entgegenkommen können. Besonders gefährlich kann es werden, wenn ein Radfahrer aus Richtung Kuhmühle vom Radweg versteckt hinter Stezeugen auf den Radfahrstreifen wechselt, und kurz danach mit einem ihm entgegen rasenden Fahrzeug frontal zusammenstößt.


Graumannsweg, stadteinwärts mit Wildfahrer  - © Stefan Warda

Graumannsweg, stadteinwärts mit Wildfahrer  - © Stefan Warda

Graumannsweg, stadteinwärts mit Wildfahrer  - © Stefan Warda


Wildfahrer, die über den Radfahrstreifen überholen, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die Fahrradstaffel der Polizei sollte daher dringend regelmäßig Kontrollen durchführen und Wildfahrer ahnden.




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17 Oktober, 2016

Mehr Winterdienst für Hamburgs Radfahrer geplant

Hamburg: More snow clearing on cycle tracks planned


Veloroute 1, Neuer Kamp: Nur mäßiger Winterdienst auf dem Radfahrstreifen im Winter 2016 - © Stefan Warda


Laut einer Meldung der Mopo soll ab der nächsten Winterperiode der Winterdienst auf den Radverkehrsanlagen in Hamburg ausgedehnt werden. Zu dem bisherigen Netz von etwa 150 Kilometern Radverkehrsanlagen würden weitere etwa 40 Kilometer durch die Stadtreinigung geräumt. Der Winterdienst soll zukünftig auch auf den Radverkehrsanlagen von folgenden Straßen erfolgen:
  • Hoheluftchaussee
  • Max-Brauer-Allee
  • Saarlandstraße
  • Stresemannstraße
  • Wandsbeker Marktstraße

Auf den Übersichtskarten der Umweltbehörde sind die neuen Streckenabschnitte noch nicht eingetragen.


Veloroute 1, Neuer Kamp: Winter 2016 - © Stefan Warda



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15 Oktober, 2016

Hamburg: Radfahrer sollen in Wandsbek möglichst nicht einkaufen

Hamburg: In Wandsbek shopping for cyclists is unwanted


Wandsbeker Marktstraße / Brauhausstraße, "W1" - © Stefan Warda


Ende letzten Monats eröffnete der neue Konsumtempel "W1" an der Ecke Wandsbeker Marktstraße / Brauhausstraße. Das sechsgeschossoge Geschäftshaus bietet auf drei Geschossen 12.000 m² Ladenfläche, auf drei weiteren Geschossen werden 310 Autostellplätze geboten. Mieter in dem Gebäude sind ein großer Lebensmittelmarkt auf 3.500 m², ein Sportfachmarkt auf 4.000 m², ein Drogeriemarkt und weitere Handels- und Dienstleistungsabieter. Die Außenanlagen entlang der Wandsbeker Marktstraße und der Brauhausstraße sind derzeit noch nicht fertiggestellt. Erkennbar ist aber, dass das Geschäftshaus keinerlei Abstellmöglickeiten für Radfahrer anbietet.


Brauhausstieg, W1-Parkhaus - © Stefan Warda

Brauhausstieg, W1-Parkhaus - © Stefan Warda

Eine Anfrage beim Geschäftshausbetreiber HBB bezüglich der Kunden, die mit dem Fahrrad kommen, hatte ergeben, dass für den Bau von Fahrradstellplätzen "der Platz fehlte".  Es sind "keine Fahrradabstellplätze vorgesehen".
Eine veranlasste Prüfung bzgl. dieser Thematik hat ergeben, dass die Gehwege bzw. der Bereich im Anlieferhof nicht genügend Platz bieten und somit unter anderem die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet wäre. In Abstimmung mit dem Verkehrsamt wurde sich deshalb dafür entschieden keine Fahrradabstellplätze zu errichten.
Laut Hamburgischer Bauordnung sollte es jedoch auch Fahrradstellplätze geben. §48 (1) Satz 1 HBauO legt fest, für bauliche Anlagen neben Stellplätze für Kraftfahrzeuge auch solche für Fahrräder einzurichten sind.
Werden bauliche Anlagen sowie andere Anlagen, bei denen ein Zu- und Abfahrtsverkehr zu erwarten ist, errichtet, sind Stellplätze für Kraftfahrzeuge sowie Fahrradplätze auf dem Grundstück oder, durch Baulast gesichert, auf einem geeigneten Grundstück in der Nähe in geeigneter Beschaffenheit herzustellen oder nachzuweisen (notwendige Stellplätze und notwendige Fahrradplätze).
Laut §49 (1) Satz 1 HbauO können Bauherren und Baudamen sich von der Verpflichtung, Stellplätze einzurichten, freikaufen.  
Die Verpflichtung nach § 48 wird durch Zahlung eines Ausgleichsbetrages an die Freie und Hansestadt Hamburg erfüllt, wenn notwendige Stellplätze oder notwendige Fahrradplätze nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten hergestellt oder nachgewiesen werden können.
Wenn doch aber Platz für 310 Autostellplätze vorhanden ist, wieso können nicht einmal 20, 30 oder 50 Fahrradstellplätze untergebracht werden? Sollen Wandsbeker möglichst nicht mit dem Rad zum Einkauf fahren? Einen namhaften Outdoorspezialisten mit guten Abstellmöglichkeiten für Radfahrer gibt es in Barmbek zwischen dem Bahnhof und dem Museum für Arbeit - gute Beratung inklusive. Mit dem Fahrrad werden für die 2,5 Kilometer Entfernung nur etwa zehn Minuten benötigt.


Wandsbeker Marktstraße 1: So werden W1-Kunden ihre Räder abstellen müssen - © Stefan Warda

Brauhausstraße / Wandsbeker Marktstraße: Vermutlich werden hier zukünftig auch Kunden-Fahrräder stehen und den Fußgängerverkehr behindern - © Stefan Warda

Brauhausstraße / Wandsbeker Marktstraße: Vermutlich werden hier zukünftig auch Kunden-Fahrräder stehen und den Fußgängerverkehr behindern - © Stefan Warda

Studien belegen, dass Radfahrer mindestens ebenso zahlungskräftig sind, wie Autofahrer. Radfahrer sind also keine schlechteren Kunden, sie haben dagegen ein anderes Einkaufsverhalten. Viele Radfahrer kaufen kleinere Mengen ein, machen dafür mehr Einkäufe, während bei vielen Autofahrern der große Wochenendeinkauf sehr beliebt ist. Dass Radfahrer oftmals immer noch unterschätzt werden als Kunden, ist traurig.


Kopenhagen, Fahrradparkhaus am Einkaufscenter - © Stefan Warda

Hamburg hat allerdings auch positive Beispiele zu Abstellmöglichkeiten für radfahrende Kunden. Am Neuen Kamp auf St. Pauli stehen 80 stabile Bügel für 160 Fahrräder bereit. Zwar ist dort deutlich mehr Platz vorhanden als vor dem "W1", allerdings gibt es auch andere Einkauscenter mit viel Fläche, wo die Abstellmöglichkeiten ärmlich ausgefallen sind: Der Wille ist also mitentscheidend.


Neuer Kamp, Rindermarkthalle: Radfahrende Kunden sind vollumfänglich erwünscht - © Stefan Warda

Dorotheenstraße / Krohnskamp, Einkaufscenter: Radfahrende Kunden sind eher unerwünscht - © Stefan Warda



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"Das ist nicht fair"

"That´s not fair"

© Stefan Warda

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11.10.2016 Wandsbeker Chaussee / Ritterstraße: 19-Jährige bei Verkehrsunfall tödlich verletzt in Hamburg-Eilbek / 19-Jährige stirbt nach Kollision mit Lastwagen / "Wie viele Radfahrer müssen noch sterben?" / 150 Radfahrer gedenken tödlich verunglückter Frau / Tödlicher Unfall: Radfahrerin von Lkw erfasst / Radlerin (19) von Laster überroltt - tot! / Drei schlimme Unfälle in drei Tagen - zwei Menschen starben / Stille Fahrradtour für die tote 19-Jährige / Wie tödlich sind unsere Straßen? / Schweigefahrt für getötete Radfahrerin (19) / LKW überfährt 19-jährige Radfahrerin / Toter Winkel - Gefahrenquelle LKW / Reaktion auf tödliche Radunfälle / 19-Jährige bei Verkehrsunfall in Hamburg getötet / Radfahrerin (19) von Lkw mitgeschleuft - tot! /


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14 Oktober, 2016

Hamburg: Bezirksversammlung Eimsbüttel beschließt Tempo 30 für Eppendorfer Weg

Hamburg: Speed limit for Eppendorfer Weg in Eimsbüttel


Eppendorfer Weg / Osterstraße - © Stefan Warda


Nach dem Vorstoß im Bezirk Nord mit einer Tempo 30-Zone zwischen Löwenstraße und Lehmweg folgte für den Eimsbütteler Teil des Eppendorfer Wegs ebenfalls der Beschluß auf Einrichtung von Tempo 30-Zonen. Somit soll der Eppendorfer Weg zukünftig zwischen Eimsbütteler Chaussee und Lehmweg in mehrere Tempo 30-Zonen unterteilt werden, jeweils unterbrochen durch Fruchtallee, Mansteinstraße, Osterstraße und Hoheluftchaussee.


Eppendorfer Weg / Henriettenweg - © Stefan Warda


Offen bleibt nach dem Beschluß, ob der Straßenraum des Eppendorfer Wegs neu gestaltet werden soll. In weiten Teilen sind die Gehwegflächen erneuerungsbedürftig. Zudem dominiert eine übermäßige Anzahl an Stehzeugen das Erscheinungsbild des Straßenraums.


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11 Oktober, 2016

Hamburg: Radfahren in Altonas großen Fußgängerzonen nicht mehr erlaubt

Hamburg: Cycling no more allowed in pedestrian zones of Altona


Ottenser Hauptstraße / Hahnenkamp - © Stefan Warda [Zustand vorher: hier]


Das Radfahren ist in den großen Fußgängerbereichen von Altona nicht mehr erlaubt. Sowohl in der fußgängerzone der Ottenser Hauptstraße, als auch in der Neuen Großen Bergstraße wurde die Zusatzzeichen, die das Radfarern dort erlaubten, entfernt. Auch am Paul-Nevermann-Platz, der eine wichtige Querverbindung zwischen Max-Brauer-Allee und dem Hahnenkamp darstellt, ist die Fraigabe für das Radfahren zurückgenommen werden.


Paul-Nevermann-Platz / Max-Brauer-Allee - © Stefan Warda [Zustand vorher: hier]

Neue Große Bergstraße / Max-Brauer-Allee - © Stefan Warda [Zustand vorher: hier]

Neue Große Bergstraße / Goetheplatz - © Stefan Warda [Zustand vorher: hier]


Schon vor knapp zwei Jahren wurde das Radfahren in der Altonaer Poststraße zwischen Lawaetzweg und Bugdahnstraße bzw. Goetheplatz verboten.

Die Ankündigung des Polizeikommissariats 21 von Anfang 2015, den Radverkehr aus Verkehrssicherheitsgründen aus den Fußgängerzonen und Gehwegbereichen auszuschließen, wurden somit vollzogen. Erleichterungen für den Radverkehr im Ottenser Einbahnstraßewirrwarr hat es alternativ zu den sperrungen der Fußgängerzonen bislang leider nicht gegeben. Um nun vom Spritzenplatz in richtung Westen zu radeln, müssen leider große Umwege gefahren werden, das z.B. in der Bahrenfelder Straße Radfahrer nicht entgegen der Einbahnrichtung radeln dürfen - trotz Tempo 30-Zone. Es könnten u.U. weniger Stehzeugplätze angeboten werden, um das Radfahren entgegen der Einbahnrichtung zu erlauben.


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10 Oktober, 2016

Bahnhof Pinneberg soll ein Fahrradparkhaus erhalten

Pinneberg station to have a cycle parking

© NAH.SH

Von Christian Hinkelmann
Seit Jahren wird um die Modernisierung des Bahnhofs in Pinneberg diskutiert – jetzt gibt es endlich einen Plan: So soll die alte Station modernisiert werden.

Pinneberg bekommt einen neuen alten Bahnhof. Das denkmalgeschützte historische Empfangsgebäude soll umfassend saniert werden und künftig einen Food-Bereich und ein WC-Center beherbergen.

Zusätzlich soll an der Südseite ein neuer Pavillon gebaut werden, in dem ein DB-Reisezentrum, eine Buchhandlung und Gastronomie untergebracht werden sollen.

An der Nordseite des Bahnhofsgebäudes ist hingegen ein zweigeschossiges Fahrradparkhaus geplant, in dem allerdings nur das obere Stockwerk für Räder bestimmt ist. Im Erdgeschoss sollen Einzelhandelsflächen entstehen.

Der gesamte Bericht ist bei NahverkehrHAMBURG zu lesen.


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Hamburg: Senat will 29 Millionen Euro für Veloroutenausbau verwenden

Hamburg: 29 million € for better cycle routes in two years
Aktualisiert um 16:11 Uhr

© Stefan Warda


Der Senat will mit dem Ausbau der Velorouten den Radverkehrsanteil bis 2029 auf auf 25% erhöhen. Bis Ende 2018 sollen 29 Millionen Euro in die Verbesserung vorhandener oder den Ausbau geplanter Velorouten investiert werden.

Nach einem Bericht des Abenblatts will der Senat bis Ende 2018 insegesamt 33 millionen Euro für den ausbau des Radverkehrs ausgeben, davon 29,3 Millionen für den Veloroutenbau, 3,6 Millonen Euro für andere Radverkehrsmaßnahmen. Das Geld fließt in die Verbesserung schon vorhandener Velorouten, bei denen Ausbaubedarfe bestehen, sowie in die Planung neuer Velorouten.

Velorouten 2 und 3 in Eimsbüttel

Zur Bestandspflege zählen die Abschnitte der Velorouten 2 und 3 in Eimsbüttel. Für die älteste Veloroute Hamburgs, der Veloroute 3, sollen die Radwege im Verlauf Stresemannallee und Eidelstedter Weg auf 1,5 Kilometern nach nun fast zwanzig Jahren erneuert werden. Nicht ganz so alt ist die Veloroute 2, jedoch wurde bei deren Einrichtung weitgehend auf eine Verbesserung der Infrastruktur verzichtet. Größtenteils wurden vor rund zehn Jahren lediglich die Wegweiser aufgestellt, schlechte Kopfsteinpflasterpisten, schmale Fakeradwege und bislang ungelöste Kreuzungsprobleme blieben bestehen. Auf insgesamt drei Kilometern soll die Veloroute 2 in Eimsbüttel verbessert werden. Im Weidenstieg soll eine Fahrradstraße eingerichtet werden, in der Tornquiststraße soll eine Deckensanierung erfolgen, in der Höhenstraße soll ebenfalls eine Fahrradstraße eingerichtet werden, der Wördemanns Weg und die Reichsbahnstraße sollen eine Grundinstandsetzung erhalten. Nun soll nachgeholt werden, was vor zehn Jahren versäumt wurde. Denn schön fährt es sich auf dem desolaten Kopfsteinpflaster am Weidenstieg nicht. Der Ausbau des Weidenstiegs und der Tornquiststraße wurden vor rund zehn Jahren wegen Bürgerprotesten abgeblasen, das Problem mit den schlechten Fahrbahnbelägen seitdem ausgesessen.


Veloroute 2, Weidenstieg: Kopfsteinpflaster - © Stefan Warda

Veloroute 2, Tornquiststraße: Kleinpflaster - © Stefan Warda

Veloroute 2, Tornquiststraße / Doormannsweg: Die Kreuzungssituation ist bis heute ungelöst. Radfahrer dürfen dem Verlauf der Kreuzung nicht folgen, sondern müssen nach rechts in Richtung Fruchtallee abbiegen - © Stefan Warda

Veloroute 2, Högenstraße: Drängelgitter war noch nie veloroutengerecht - © Stefan Warda

Voloroute 2, Högenstraße / Spannskamp: Högenstraße soll nun Fahrradstraße werden - © Stefan Warda

Voloroute 2, Wördemanns Weg: Gehwegradler missachtet die Wahl zwischen Fahrbahnradeln und dem linken Zweirichtungsradweg - © Stefan Warda

Veloroute 3, Stresemannstraße: Der Zweirichtungsradweg soll nach zwanzig Jahren erneuert werden - © Stefan Warda


Im Bezirk Mitte wird die vorhandene Veloroute 11 derzeit ausgebaut. Die Veringstraße in Wilhelmsburg wird auf 350 Metern Länge zur Tempo 25-Zone ungestaltet. Die Fakeradwege wurden entfernt. Ein Kreisverkehr ersetzt eine zuvor lichtsignalgestützte Kreuzung.

Für die Veloroute 8, die vor zwei Jahren vom Rathausmarkt über Berliner Tor und Thörls Park bis Hammer Berg eingerichtet wurde, sollen auf 3,6 Kilometern Fahrradstraßen eingerichtet werden. Damit soll die derzeit noch am Hammer Berg endende Route nach Billstedt verlängert werden. Ab Hammer Berg soll der Horner Weg bis zur Horner Rennbahn in eine Fahrradstraße umgestaltet werden. Ein weiterer Fahrradstraßenabschnitt soll neben der U-Bahntrasse der Linie 3 zwischen den Stationen Legienstraße und Billstedt entstehen.


Geplante Veloroute 8, Horner Weg: Dies sollte einmal ein "Radweg" gewesen sein. Demnächst soll die Fahrbahn, heute Tempo 30-Zone, zur Fahrradstraße umgerüstet werden - © Stefan Warda

Geplante Veloroute 8, Horner Weg: Dies sollte einmal ein "Radweg" gewesen sein. "Radwege" nach diesem Format werden derzeit noch in der Alsterdorfer Straße vorgehalten - © Stefan Warda

Geplante Veloroute 8, Horner Weg: Für das sichere Radfahren muss die Nettofahrbahnbreite so angepasst werde, dass keine Angsträume wie diese entstehen - © Stefan Warda


Im Bezirk Nord soll für die Veloroute 4 der Leinpfad bis April nächsten Jahres zur Fahrradstraße eingerichtet werden. Bis Ende nächsten Jahres soll auch endlich der Teil der Hudtwalckerstraße im Verlauf der Veloroute 4 hergerichtet werden. Dort sind bislang noch unbenutzbare Fakeradwege vorhanden. Radfahrer, die der Veloroute 4 folgen wollen, müssen bislang zwischen Leinpfad und Bebelallee auf der Fahrbahn radeln, da sie andernfalls den notwendigen Abstand zu Stehzeugen nicht einhalten können. Fast ausnahmslos alle Radfahrer fahren in dem Abschnitt regelwidrig auf dem Gehweg - wegen Dooringgefahr. Im Verlauf der zukünftigen Veloroute 5 soll die Rümkerstraße auf 580 Metern eine Fahrbahnerneuerung und Radwegsanierung erhalten.Weitere 850 Meter Deckensanierungen im Verlauf der zukünftigen Veloroute 5 sollen in Sengelmannstraße, Limaweg und Dakarweg erfolgen.


Veloroute 4, Hudtwalckerstraße / Leinpfad: Schlechte Infrastruktur und unsinnige Verkehrsregeln forcieren das Kampfradeln. Die Mehrzahl fährt regelwidrig neben dem benutzungspflichtigem Fakeradweg auf dem Gehweg - © Stefan Warda

Veloroute 4, Hudtwalckerstraße: Um nicht regelwidrig auf dem Gehweg zu fahren müssen Radfahrer in Richtung Bebelallee derzeit noch die Fahrbahn benutzen. Der angebotene Fakeradweg kann nicht benutzt werden - © Stefan Warda

Geplante Veloroute 5, Rümkerstraße: Ob es Sinn macht, solche "Radweg" zu sanieren" - © Stefan Warda


Im Bezirk Altona soll an Teilstücken der zukünftigen Veloroute 1 gearbeitet werden. Der nördlichste Ast im Osdorf soll durch eine Grundinstandsetzung der Bornheide auf 1,5 Kilometern eine Verbesserung erfahren. Tief im Westen, in Rissen, soll ein 590 Meter langes Teilstück parallel zur S-Bahnstrecke im Verlauf Hinter der Bahn hergerichtet werden. Ansonsten scheint es keine weiteren Fortschritte bezüglich des Veloroutenbaus in Altona bis 2018 zu geben, es sei denn, sie werden durch andere Maßnahmen abgedeckt - schade.


Zukünftige Veloroute 1, Hinter der Bahn: Hier sollen auf einer Länge von 590 Metern Verbesserungen vorgenommen werden - © Stefan Warda


Im Bezirk Wandsbek soll es im Verlauf der Veloroute 5 auf 2,9 Kilometern Länge Fahrbahnerneuerungeren und Radwegesanierungen geben. Dies soll im Anschluss an die Rümkerstraße im Bezirks Nord weiter über Steilshoop nach Bramfeld erfolgen: Steilshooper Straße, Steilshooper alle, Gustav-Seitz-Weg, Gründgensstraße, Leeschenblick und Fabriciusstraße. In der Steilshooper Straße sollen Radwege entfernt, dafür Radfahrstreifen angelegt werden.


Geplante Veloroute 5, Steilshooper Straße: Statt "Radwege" sollen Radfahrstreifen angeboten werden - © Stefan Warda


Im Bezirk Bergedorf sollen im Verlauf der vor 17 Jahren fertiggestellten Veloroute 8 Deckensanierungen erfolgen. Davon betroffen sein sollen die Lohbrügger Landstraße auf 520 Metern Länge und Am Langberg auf 180 Metern Länge. Im Verlauf der ebenfalls vor 17 Jahren eingerichteten Veloroute 9 soll die Kurt-A.-Körber-Chaussee auf 50 Metern eine aufwendige Grundinstandsetzung erhalten.


Veloroute 9, Kurt-A.-Körber-Chaussee, Bergedorfer Straße - © Stefan Warda


Im Bezirk Harburg soll die vor fünfzehn Jahren eingerichtete Veloroute 11 vom bisherigen Endpunkt an der TUHH um 1,6 Kilometer entlang der Denickestraße bis zur Triftstraße verlängert werden. Außerdem sollen in Harburg im Verlauf der Freizeitroute R6 zwischen Süderelbbrücke und Harburger Ring auf 1,5 Kilomtern Länge Ausbesserungen vorgenommen werden.


Freizeitroute R6, Veritaskai: Hier sollen Ausbesserungen vorgenommen werden - © Stefan Warda




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