24 September, 2017

Hamburg: "Freigegebene" Einbahnstraße Kleiner Burstah weiterhin für Radfahrer gesperrt

Hamburg: Still no bidirectional cycling allowed on Kleiner Burstah


Kleiner Burstah / Hopfenmarkt: Einbahnstraße nicht freigegeben - © Stefan Warda


Vor genau zwei Monaten wurde die Straßenverkehrsbehörde beim örtlich zuständigen Polizeikommissariat über die unfrei "freigebene" Einbahnstaße Kleiner Burstah informiert. Der Kleine Burstah ist mittlerweile eine Tempo-20-Zone, für den Autoverkehr eine Einbahnstraße in Richtung Willy-Brandt-Straße. Radfahrer dürfen nur auf einem Teilstück des Kleinen Burstahs entgegen der Fahrtrichtung radeln, denn nur zwischen Willy-Brandt-Straße bis Hopfenmarkt erfolgte bis heute die Freigabe vom Verbot der Einfahrt. Dennoch wird dem Autoverkehr schon ab Großer Burstah der Radgegenverkehr signalisiert. Beim wem liegt nun das Problem?


Kleiner Burstah / Willy-Brandt-Straße: Einbahnstraße freigegeben - © Stefan Warda

Kleiner Burstah / Großer Burstah: Dem Autoverkehr wird der Radgegenverkehr angezeigt, jedoch darf kein Radfahrer entgegenkommen. Was soll das? - © Stefan Warda



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23 September, 2017

Anleitung für Überholer: Neue Verkehrszeichen in Elmshorn

Instruction for car drivers: New traffic signs in Elmshorn
Aktualisiert um 12: 30 Uhr

© Dr. Frank Bokelmann

Für Autofahrer, die in der Fahrschule nicht aufgepasst haben und für die Rücksicht ein Fremdwort ist, hat die Stadt Elmshorn diese Woche neue Verkehrszeichen aufstellen lassen. Die neuen Zeichen weisen auf einen Überholabstand von wenigstens 1,5 Metern hin. Hoffentlich haben die neuen Verkehrszeichen eine deeskalierende Wirkung und tragen zu einem besserem Verkehrsklima bei.


© Dr. Frank Bokelmann

In Hamburg gab es im Rahmen der Aktion "schon gecheckt" befristet Hinweise zum Abstandhalten mittels Plakaten am Straßenrand. Eine weitere Aufklärungsaktion läuft im Zusammenhang mit der Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht. Autofahrer werden befristet darauf hingewisen, dass das Fahrbahnradeln legal ist.


© Stefan Warda



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21 September, 2017

Bundestags-Wahl: Das versprechen die Parteien zum Thema Verkehr

Election day: Parties promises considering transport


© Stefan Warda


Gratis-Nahverkehr, Umweltzonen, Deutschland-Takt, Diesel-Verbot, Elektromobilität und Tempolimits: Das versprechen die Parteien zum Thema Verkehr bei der Bundestagswahl.
Bei der Bundestagswahl am kommenden Sonntag stimmen die Deutschen auch über die Verkehrspolitik der kommenden vier Jahre ab: Soll der Öffentliche Nahverkehr mehr gefördert werden? Was ist mit den Ticketpreisen? Wie sieht die Zukunft der Deutschen Bahn aus? Kommt ein generelles Tempolimit auf Autobahnen? Was wird aus dem Diesel-Motor und wie ernst meinen es die Parteien mit Elektromobilität und Klimaschutz?

NahverkehrHAMBURG hat die Wahlprogramme von Union (CDU/CSU), SPD, FDP, GRÜNE, LINKE und AfD zur Bundestagswahl mit dem Fokus „Verkehr“ analysiert und versucht, diese in insgesamt 23 Themenblöcken so weit wie möglich vergleichbar zu machen.

Den gesamten, ausführlichen Artikel gibt es bei NahverkehrHAMBURG.


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18 September, 2017

Hamburg: Erster Blick auf den neuen Eppendorfer Baum

Hamburg: First glance on new Eppendorfer Baum

Aktualisiert um 20:45 Uhr
Eppendorfer Baum - © Stefan Warda


Noch sind die Bauarbeiten am Eppendorfer Baum in Eimsbüttel nicht abgeschlossen. Doch die neue Verkehrsführung für Radfahrer ist schon deutlich erkennbar. Die schmalen Fakeradwege vor den Geschäften sind vollkommen entfernt. Auf der Fahrbahn präsentieren sich Schutzstreifen.  Wegen der restlichen Bauarbeiten am Klosterstern und Eppendorfer Baum Richtung Norden st es noch relativ ruhig auf dem eppendorfer Baum. Wird der Autoverkehr jedoch wieder ungehindert fließen, wird sich zeigen, ob die neue Verkehrsführung sich bewähren wird.


Eppendorfer Baum, Schutzstreifen - © Stefan Warda

Eppendorfer Baum vor dem Umbau - © Stefan Warda

Eppendorfer Baum nach dem Umbau - © Stefan Warda

Eppendorfer Baum vor dem Umbau mit Fakeradweg - © Stefan Warda



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Hamburg nach dem Bürgerentscheid: Elbstrand soll Elbstrand bleiben

Hamburg: No way for cyclists along the Elbe beach


Elbstrand in Övelgönne bei Hochwasser - © Stefan Warda


Der Hamburger Elbstrand in Övelgönne soll so bleiben, wie er ist. Das ist das Ergebnis des Bürgerentscheids, welches gestern veröffentlicht wurde. 62.541 gültige Stimmen unterstützten die Initiative "Elbstrand retten!", die sich gegen jedliche Radwegplanung entlang des Elbeufers einsetzte.
Sind Sie dafür, dass der Strand von Oevelgönne bleibt, wie er ist und sämtliche Planungen für einen befestigten Rad- und/oder Gehweg auf oder über dem Elbstrand in Oevelgönne zwischen dem Museumshafen und dem Hans-Leip-Ufer am Schröders Elbpark durch das Bezirksamt Altona eingestellt und nicht umgesetzt werden?

Nur 21.000 Stimmen unterstützen die Initiative "Elbstrandweg für alle!", die sich für einen Weg für alle auf dem Elbstrand einsetzte.
Sind Sie dafür, dass es am Elbstrand in Övelgönne als wertvollem Naherholungsgebiet einen attraktiven und barrierefreien Strandweg für alle gibt, der Museumshafen und Hans-Leip-Ufer verbindet, und das Bezirksamt Altona diesen zusammen mit den zuständigen Behörden realisiert?

Animation des ADFC zum nun verworfenen Radweg



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16 September, 2017

Hamburg: Erste Korrekturen an der neuen Radspur auf der Esplanade

Hamburg: First improvements for new cycle lane along Esplanade
Aktualisiert um 16:58 Uhr

Esplanade / Neuer / Jungfernstieg: Die Radspur erhielt diese Woche eine Asphaltschicht - © Stefan Warda

Die misslungene Radspur entlang der Esplanade zwischen Neuer Jungfernstieg und Stephansplatz wurde leicht korrigiert. Die Radspur, die im Nirgendwo beginnt und wieder aufhört, war auf ehemaligen Stehzeugflächen angelegt worden. Auf den Kopfsteinpflasterabschnitten wurde diese Woche eine Asphaltbahn aufgetragen. Zudem wurden die Radpiktogramme so geändert, dass sie keine Einladung zum Geisterradeln geben könnten.


Esplanade / Neuer / Jungfernstieg: Die Radspur letztes Wochenende noch mit Kopfsteinpflaster - © Stefan Warda


Weiterhin bleiben aber erhebliche Mängel bestehen:

  • Die Radspur bleibt ein Solitär, weil nicht mit vorhandenen Radverkehrsanlagen verbunden. Am Ende der Spur muss weiterhin auf die Fahrbahn gewechselt werden.
  • Weiterhin verläuft die Spur im Doorungbereich der Stehzeuge bzw. wird durch Wildparker blockiert.


Esplanade: Radspur mit neu ausgerichtetem Piktogramm - © Stefan Warda


Esplanade: Radspur mit Piktogramm vor der Korrektur - © Stefan Warda




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