9. März 2013

Radfahrer in der Gosse

Cyclists in the gutter


Venloer Straße
Radfahren in der Gosse: Schutzstreifen in Kölns Venloer Straße


Die Stadt Köln will nachbessern. Nachdem der Radverkehr in der Venloer Straße von Miniatur-Slalom-"Radwegen" auf Schutzstreifen in der Gosse verlagert wurde, sind Radfahrer regelmäßig mit Falschparkern auf dem aufgemalten für sie reservierten Verkehrsraum konfrontiert. Statt durch die Gosse über Gullideckel zu radeln müssen sie dann die zahlreichen Falschparker umrunden und sich dafür in den stauenden Kfz-Verkehr einreihen.
Die Stadt will demnächst Falschparker rigoros abschleppen, weil die Unfallzahlen in der Venloer Straße angestiegen sind. An den Schwerverletzten in der Venloer Straße seien zu 50 Prozent Radfahrer betroffen. Ist die jetzige Lösung das rechte Maß für den Radverkehr? Angeblich sei die Straße einfach zu eng.

Wenn es ums Parken geht, sind die meisten Autofahrer unbelehrbar

Köln, Venloer Straße
Probleme in der Venloer Straße - trotz enormer Platzreserven

Venloer Straße
Probleme in der Venloer Straße - trotz enormer Platzreserven

Das Gegenbeispiel: Geschäftsstraße in Kopenhagen mit breiten Radwegen

Das Gegenbeispiel: Enge Geschäftsstraße in Kopenhagen mit benutzbaren Radwegen


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1 Kommentar:

  1. ... und darauf ist unser Fahrradbeauftragter richtig stolz!

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